- Updated VocabCourseView.vue to display CEFR level for courses. - Enhanced VocabLessonView.vue with new sections for listening activities and conversation labs, including audio controls and transcript toggling. - Created migration to add new columns to vocab_course and new tables for conversation sessions and listening activities. - Implemented models for vocab_conversation_session and vocab_listening_activity. - Developed scripts to create new A2 and B1 bridge courses with structured lesson plans. - Documented the A2-B1 expansion plan detailing course structure, learning goals, and assessment criteria.
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Bisaya-Ausbauplan: von A1/A2 zu praxisnahem B1
Zielbild
Der bestehende Kurs bis Lektion 153 bleibt als Phase 1: Grundkommunikation (A1 bis A2.1) erhalten. Der Ausbau führt nicht zu einem formalen Zertifikat, sondern zu einem überprüfbaren, praxisnahen Ziel: Lernende können längere vertraute Gespräche führen, natürliches Bisaya schrittweise besser verstehen und sich in neuen Alltagssituationen verständlich ausdrücken.
Ziel nach dem Ausbau: belastbares A2.2, mit B1-Teilkompetenzen in vertrauten Themen. Ein vollständiges B1 wird erst beansprucht, wenn freie Produktion, Hörverstehen und echte Gesprächspraxis separat nachgewiesen sind.
Produktumfang und Reihenfolge
| Ausbaustufe | Umfang | Zielniveau | Schwerpunkt |
|---|---|---|---|
| Anschlusskurs A2 | 72 Lektionen, 12 Wochen | A2.1 → A2.2 | Wortschatz, variablere Satzmuster, Hörverstehen |
| Phase 3: Gesprächslabor | 36 Sitzungen, flexibel | A2.2 | längere KI-Dialoge, Korrektur und Transfer |
| Phase 4: B1-Brücke | 96 Lektionen, 16 Wochen | B1-Teilkompetenzen | Meinungen, Erzählungen, komplexere Situationen |
| Praxisstrang | fortlaufend | nachweisbare Anwendung | Hörmaterial und Gespräche mit Menschen |
Jede Inhaltswoche besteht aus vier Aufbaulektionen, einer produktiven Szenenlektion, einer Hörlektion und einer Wiederholungs-/Checkpoint-Lektion. Neue Inhalte bleiben bei etwa 55–65 %, der Rest ist gezielte Wiederaufnahme.
Der A2- und der B1-Brückenpfad werden als eigenständige Anschlusskurse angelegt, nicht an Lektion 153 angehängt. So bleiben Fortschritt, Niveauanzeige, Freischaltung und Abschlussdiagnosen eindeutig. Die Lektionen jedes Anschlusskurses beginnen wieder bei 1.
Anschlusskurs A2 (72 Lektionen)
Kapitel 1–3: Alltag breiter und genauer ausdrücken (Lektionen 1–18)
- Wohnen, Reparaturen, Arbeit, Schule, Termine und digitale Kommunikation.
- Wortschatzfelder: Eigenschaften, Mengen, Häufigkeit, Gründe, Wünsche, Probleme und Lösungen.
- Grammatik nur funktional: Aspektformen in Gegenwart/Vergangenheit/Zukunft, Fragewörter und Negation in echten Dialogen.
- Abschluss: einen Tagesablauf, ein Problem und einen Termin in 8–10 Sätzen erklären.
Kapitel 4–6: Beziehungen, Meinung und Erzählung (Lektionen 19–36)
- Familie, Freundschaft, Konflikte, Gefühle, Einladungen, Pläne und Entscheidungen.
- Neue Gesprächswerkzeuge: zustimmen, höflich widersprechen, begründen, um Klärung bitten, Thema wechseln und zusammenfassen.
- Grammatik: Pronomen und Fokusmuster in häufigen Satzrahmen; Verknüpfer wie „weil“, „deshalb“, „zuerst/danach“, „obwohl/aber“ zuerst als produktive Satzbausteine.
- Abschluss: ein 3–5-minütiges geführtes Gespräch über einen Plan oder ein Missverständnis.
Kapitel 7–9: Mobilität, Öffentlichkeit und unvorhergesehene Situationen (Lektionen 37–54)
- Reisen, Unterkunft, Telefon, Lieferungen, Bank, Dokumente, Behörde, Gesundheit und Sicherheit.
- Grammatik: Bitten nach Höflichkeitsgrad, Bedingungen, Absichten und Folgen; Kontraste ähnlicher Formen statt isolierter Regelblöcke.
- Abschluss: eine mehrstufige Erledigung planen, Änderungen erklären und Hilfe organisieren.
Kapitel 10–12: A2-Transfer und Diagnose (Lektionen 55–72)
- Szenenwechsel: Markt → Familie → Arzt → Behörde → Einladung; keine Themenreihenfolge als Stütze.
- Freie Kurzmonologe (10–12 Sätze), Rollenspiele und Fehlercluster-Training.
- A2-Abschlussprüfung: Lese-/Hörverstehen, zwei schriftliche Antworten, ein KI-Rollenspiel und ein realer Gesprächsauftrag.
Anschlusskurs B1-Brücke (96 Lektionen)
Die B1-Brücke startet nur, wenn die A2-Abschlussdiagnose in Abruf, Produktion und Hörverstehen stabil ist. Sie soll keine Vokabelliste mit B1-Aufkleber sein.
| Kapitel | Schwerpunkt | Sprachhandlung |
|---|---|---|
| 26–28 | Arbeit, Bildung, Wohnen, Gesellschaft | vergleichen, erläutern, entscheiden |
| 29–31 | Medien, Reise, Kultur, Erfahrungen | zusammenhängend erzählen und nachfragen |
| 32–34 | Meinung, Konflikt, Hypothesen | begründen, höflich widersprechen, verhandeln |
| 35–37 | B1-Transfer | längere Gespräche, spontane Themenwechsel, Fehlerreduktion |
Grammatik kommt in dieser Phase in wiederkehrenden Kommunikationsaufgaben vor: Fokus/Aspekt bei Erzählungen, Bedingungen und Möglichkeiten bei Planung, komplexere Verknüpfungen bei Begründungen. Jede neue Form braucht zunächst ein verständliches Muster, anschließend variierte Übungen und zuletzt freie Anwendung.
KI-Gesprächslabor
Der vorhandene Assistent soll vom Kurz-Chat zum sitzungsbasierten Gesprächstrainer werden.
- Szenenstart: Lernende wählen Thema, Rolle, Zielniveau, Schwierigkeitsgrad und Gesprächsziel (z. B. Termin verschieben, Familienkonflikt klären).
- Gesprächsvertrag: Der Assistent bleibt in Rolle, verwendet das Material der aktuellen und früherer freigeschalteter Lektionen, stellt echte Rückfragen und wechselt nicht ungefragt ins Deutsche.
- Steuerung während des Gesprächs: Buttons für „langsamer“, „anders sagen“, „Hinweis“, „Wiederholen“ und „deutsche Erklärung“. Das verhindert, dass die KI eine unverständliche Antwort einfach fortsetzt.
- Nachbesprechung: maximal drei relevante Korrekturen, bessere Formulierungen, neu gelernte Ausdrücke und ein persönliches Wiederholungspaket.
- Messung: Gesprächsdauer, selbst erzeugte Zielsprachsätze, Verständigungsreparaturen, wiederkehrende Fehler und erreichte Gesprächsziele. Qualität wird nicht aus bloßer Nachrichtenanzahl abgeleitet.
Empfohlene Stufen: 6–8 Züge mit Satzhilfen (A2.1), 10–14 Züge mit optionalen Hilfen (A2.2), 15–20 Züge mit Themawechsel und anschließender Zusammenfassung (B1-Brücke).
Hörverstehen und natürliche Geschwindigkeit
Natürliches Verstehen wird als eigener Lernstrang umgesetzt; TTS allein genügt nicht.
- Stufe 1 – verständlich: kurze, deutlich eingesprochene Dialoge; Transkript nach dem ersten Hören, Satzwiederholung und Bedeutungsfragen.
- Stufe 2 – variabel: zwei Sprecher, moderate natürliche Geschwindigkeit, Füllwörter und einfache Umgangssprache; Transkript erst nach einem zweiten Versuch.
- Stufe 3 – authentisch: mit Zustimmung lizenzierte oder eigens aufgezeichnete Gespräche verschiedener Sprecher und Regionen; Aufgaben zum Gesamtinhalt, zu Details und zur Reaktion.
- Sprachpraxis: wöchentlicher Gesprächsauftrag mit einer Person, optional über einen moderierten Tandem-/Familienmodus. Vorher Gesprächsplan, nachher Selbstreflexion; keine automatisierte Behauptung, echte Konversation sei vollständig durch KI ersetzt.
Jede Hörlektion speichert mindestens Audioquelle/Lizenz, Sprecherprofil, ungefähres Sprechtempo, Transkript, Glossar, Aufgaben und die freigeschaltete Transkript-Hilfe. Inhalte aus sozialen Medien oder von Dritten werden nur mit klarer Nutzungserlaubnis eingebunden.
Technische Umsetzung
Datenmodell und Inhalt
- Bestehende Lektionen verwenden bereits
phase_label,block_number,didactic_mode,grammar_focus,speaking_prompts,practical_tasksundaudio_urlinbackend/models/community/vocab_course_lesson.js. vocab_coursewird durch eine Migration umcefr_level,course_kindund optionalprerequisite_course_idergänzt. Das bisherige numerischedifficulty_levelbleibt aus Kompatibilitätsgründen erhalten.- Neue Phasen als eigene, wiederholbar ausführbare Erweiterungsskripte nach dem Muster von
backend/scripts/extend-bisaya-course-phase5.js; Lektionen nicht per Hand in der Datenbank pflegen. - Für Hörlektionen das Modell ergänzen: Audio-Metadaten und Transkript gehören in eine eigene, versionsfähige Tabelle statt in
audio_urloder unstrukturiertes JSON. Dazu Übungen für Gesamtverständnis, Detailverständnis und Diktat/Segmentierung. - Für Gesprächssitzungen eine eigene Tabelle mit Nutzer, Lektion/Szenario, Verlauf, Ziel, Ergebnis, Fehlerzusammenfassung, Zeitstempel und Lösch-/Aufbewahrungsregeln. Nachrichten müssen nicht dauerhaft gespeichert werden, wenn die Person das nicht möchte.
Backend
- Den bestehenden Endpunkt
POST /api/vocab/lessons/:lessonId/assistantund den Prompt-Builder inbackend/services/vocabService.jsum einen strikt validierten Modusconversationergänzen; die bisherigen Modipractice,explainundcorrectbleiben unverändert. - Szenario-Parameter serverseitig gegen das freigeschaltete Kursmaterial prüfen. Das Systemprompt erhält Gesprächsziel, Rolle, Zielschwierigkeit, bekannte Kernmuster und klare Regeln für Korrekturzeitpunkt sowie Zielsprachanteil.
- Neue Endpunkte für Sitzung starten/fortsetzen/abschließen und für die strukturierte Nachbesprechung. Rate Limits, Zeitlimits und die bestehende nutzereigene LLM-Konfiguration beibehalten.
- Hördateien aus einem kontrollierten Storage ausliefern; Lizenz- und Transkriptmetadaten prüfen, bevor Inhalte veröffentlicht werden.
Frontend
frontend/src/views/social/VocabLessonView.vueerhält neben dem vorhandenen Kurzassistenten einen Gesprächslabor-Einstieg, eine klare Sitzungsansicht, Hilfebedienelemente und die Nachbesprechung.- Hörlektionen erhalten einen Audio-Player mit 0,75×/1×/1,1×, Wiederholung von Segmenten, verzögertem Transkript und den drei Aufgabenarten. Keine automatische Texteinblendung vor dem ersten Hörversuch.
- Alle neuen Texte in die vorhandenen Locale-Dateien aufnehmen; Deutsch und Cebuano zuerst vollständig, weitere App-Sprachen mit Fallback.
Lieferung in vier Inkrementen
- Kursgrundlage: Phase-2-Lehrplan finalisieren, 154–171 als Pilot entwickeln, didaktische Daten und Übungen automatisiert prüfen.
- Gesprächslabor MVP: ein Szenario pro Pilotkapitel, kurze gespeicherte Sitzung, Zielerreichung und Nachbesprechung; mit lokalem Ollama und OpenAI-kompatiblen Endpunkten testen.
- Hör-MVP: 20 lizenzierte Dialoge mit Metadaten, Transkript-Freischaltung und Auswertung; erst danach authentischere Sprecher-/Tempo-Varianten skalieren.
- A2-Abschluss und B1-Brücke: restliche A2-Kapitel, Diagnose und nur bei positiver Pilotnutzung die B1-Module erstellen.
Qualitäts- und Abnahmekriterien
- Jede Inhaltslektion hat mindestens drei messbare Lernziele, vier Kernmuster, eine produktive Aufgabe und eine Transferaufgabe.
- Jede Grammatikform wird in mindestens drei Kontexten wiederaufgenommen und nicht allein über Multiple Choice geprüft.
- Ein KI-Gespräch gilt nur als abgeschlossen, wenn Gesprächsziel, Lernendenanteil und höchstens drei priorisierte Korrekturen dokumentiert sind.
- Hörverstehen wird ohne sichtbares Transkript begonnen; mindestens 70 % im Gesamtverständnis und 60 % in Details sind vor dem nächsthöheren Tempo anzustreben.
- Der A2-Übergang setzt über mehrere Wochen stabile Ergebnisse in SRS, freier Produktion, Hörverstehen und mindestens zwei menschlichen Gesprächsaufträgen voraus.
Prüfung bei der Umsetzung
- Erweiterungsskript zunächst in einer Entwicklungsdatenbank ausführen und Idempotenz testen: kein doppelter Kurs, keine doppelten Lektionen, korrekte Reihenfolge und Metadaten.
- Backend-Tests für Berechtigung, ungültige Szenarioparameter, begrenzten Verlauf, Sitzungsabschluss und LLM-Ausfall.
- Frontend-Tests für Start/Fortsetzen/Abschluss einer Gesprächssitzung, Hilfen, Transkript-Sperre, Geschwindigkeit und Fortschrittsanzeige.
- Manuelle fachliche Prüfung mit mindestens zwei Cebuano-Muttersprachlern: Natürlichkeit, regionale Varianten, Höflichkeitsniveau, Korrektheit der Transkripte und Verständlichkeit bei unterschiedlichem Tempo.